Wer an Saiferien denkt, hat häufig noch das alte Stereotyp vor Augen: Formulare, Stempel, DIN-Normen und eine Verwaltung, die sich in Paragrafen verliert. Doch damit soll nun Schluss sein.
Bei einer landesweiten Volksabstimmung stimmten gestern 73 % der Bürgerinnen und Bürger dafür, dem bürokratischen Image des Landes eine deutliche Absage zu erteilen. Künftig soll im Alltag und bei staatlichen Entscheidungen nicht mehr sklavisch nach starren Vorgaben gehandelt werden, wenn gesunder Menschenverstand und logisches Abwägen eine bessere Lösung nahelegen.
Ziel der Reform ist es, Prozesse auf nationaler wie lokaler Ebene zu vereinfachen und den Staat deutlich liberaler, flexibler und progressiver auszurichten. Von einer Abkehr vom Rechtsstaat soll dabei ausdrücklich keine Rede sein: Die Verfassung und die Grundgesetze bleiben als verbindlicher Rahmen bestehen. Sie sollen jedoch nicht länger durch eine dogmatische Auslegung unnötig zu Blockaden führen.
Staatspräsident Tänyäl Zäyvärd verkündete das Ergebnis am frühen Sonntagmorgen. In seiner Ansprache machte er unmissverständlich klar, wohin die Reise gehen soll:
„Wir zeigen dem Dogmatismus heute die rote Karte und ziehen ihm endgültig das Mandat.“
Mit dem klaren Votum beginnt für Saiferien damit ein neues Kapitel: weg vom verstaubten Bürokraten-Image, hin zu einem modernen, effizienten und pragmatischen Staat.